Herzlich Willkommen bei www.wallpaperino.net

Wallpaper, Desktopbilder & Hintergrundbilder gratis

Wallpaperino bietet kostenlos einen Wallpaper Service an um vollkommen unkompliziert und ohne langfristige Anmeldung Desktop Hintergründe sowie Hintergrundbilder runterzuladen.

Wählt einfach direkt eine von den sauber vorsortierten Bilder Unterkategorien aus und schon landet Ihr bei der gewünschten Desktopbilder Download-Kategorie.

BMW Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Am 7. März 1916 wurden die Bayerischen Fluzgeugwerke ins Gesellschaftsregister eingetragen. Ein Jahr danach um 1917 wurden die Bayerischen Fluzgeugwerke umbenannt. Sie hiessen von nun an Bayerische Motoren Werke GmbH (BMW). Gründer sind Karl Rapp und Gustav Otto, dessen Vater den Viertaktmotor erfunden hat.

Das Geschäft lief gut, durch den ersten Weltkrieg bedingt wurden eine Menge Profite gemacht. Die Firma wuchs schnell und konnte eine grosse Werkshalle direkt beim Münchener Flughafen Oberwiesenfeld errichten. In dem Werk wurden bis 1918 Motoren für Militärflugzuge gebaut. Doch dieser steile Anstieg sollte nicht lange halten denn, nach dem Krieg, wurden aufgrund des Versailler-Vertrages die Produktion von Flugzeugmotoren in Deutschland verboten.

Um nicht Pleite zu gehen wichen die Bayerischen Motoren-Werke aus, auf Motoren für Lastwagen und Boote. In seinen ersten Werkshallen entwickelte und baute BMW ab 1923 auch Motorräder. Mit dem Automobilbau begann BMW 1928 mit dem legendären Dixie, Werbeslogan “Innen größer als außen”. Der stilbindende 328 markiert 1938 mit dem Mille-Miglia-Sieg ein Höhepunkt der Vorkriegsgeschichte unter dem Firmen-Logo mit dem stilisierten weiß-blauen Propeller.

Das erste BMW Motorrad, die R 32, wurde 1922 auf dem Reißbrett entwickelt, es sorgte 1923 bei der Premiere auf der Berliner Ausstellung für eine Sensation. Chefkonstrukteur Max Friz hatte den Boxermotor zur besseren Luftkühlung quer in einen Doppelrohrrahmen eingebaut und seine Kraft über eine Kardanwelle direkt aufs Rad übertragen. Ein Bauprinzip, das bis heute bei BMW Motorrädern gilt.

Ins Automobilgeschäft kam BMW erst ab 1928. BMW kaufte die Fahrzeugfabrik Eisenach, die als einziges erfolgreiches Modell den Austin Seven unter der Bezeichnung “Dixi 3/15 PS” in Lizenz produzierte.BMW entwickelte dieses Modell weiter und bot es ab 1929 mit verschiedenen Karosserien als BMW 3/15 PS DA-2 an. Der Kleinwagen erlangte trotz der Weltwirtschaftskrise eine große Popularität. Der Dixi war aber keine eigene BMW Entwicklung. Der erste in eigener Regie konstruierte BMW aus Eisenach war der 3/20 PS. Die Drei stand für die Steuerklasse und die 20 für die Leistung. Der 782-ccm-Motor basierte noch auf dem Vierzylinder des Austin Seven. Zwischen 1932 und 1934 wurden vom 3/20PS insgesamt 7.215 Stück gebaut.
1933 wurde die Mutter aller BMWs erschaffen. Der BMW 303. Er brachte den Slogan Der vollendetste deutsche Kleinwagen höchster Leistung mit sich. Er wurde von einem 1,2- Liter Sechszylindermotor angetrieben. Der Sechszylinder- Motor und der Kühlergrill in Form einer Doppelniere wurden Richtungsweisend für die Marke.

BMW begann 1933 im Motorsport mitzumischen. Und das nicht ohne Erfolg. Die BMW Werksfahrer Ernst Henne, Ludwig Kraus, Josef Mauermaier und Peppi Stelzer starteten 1933 zur 15. Internationalen Sechstagefahrt in Wales und holten als Sieger die Trophäe erstmals nach Deutschland. Auch 1934 und 1935 ging der Mannschaftspreis für diese Langstreckenfahrt an das BMW Werksteam.

Die Leichtbauweise erlaubte höhere Geschwindigkeiten. So fuhr der BMW 315/1 erstmals mit einer Aluminium-Karosserie und erreichte 120 km/h. Zusammen mit dem BMW Sportwagen 319/1 errang der 315/1 von 1931 bis 1936 zahlreiche Siege. Darüber hinaus holten drei BMW 315/1 1934 den Klassensieg bei der 2.000 km langen Deutschlandfahrt. Der BMW 328 feierte eine Premiere mit Paukenschlag: Auf dem Nürburgring steuerte Ernst Henne diesen schnellsten serienmäßigen Sportwagen der 2-Liter-Klasse auf Anhieb zum Sieg. Über 130 Rennen zwischen 1936 und 1940 entschied der 328 für sich, von dem nur 464 Exemplare gebaut wurden und dessen ästhetische Linienführung Sportwagenfreunde in aller Welt bis heute begeistert.

1944 wurde das Werk München durch alliierte Luftangriffe stark zerstört, während das Werk Allach nahezu verschont blieb. Mitte 1945 erhielt BMW die Genehmigung zur Reparatur von US-Armee-Fahrzeugen in Allach und durfte dafür Ersatzteile sowie Ackergeräte und Fahrräder herstellen. Auch Motorräder durften wieder gebaut werden. Dazu war BMW aber vorerst nicht in der Lage.

Im Oktober 1945 befahl die US-Militärregierung, die BMW Werke München und Allach zu demontieren. Damit verlor BMW in München bis 1949, in Allach sogar bis 1955, die Verfügungsgewalt über sein Vermögen. Besonders im Werk München-Milbertshofen wurden fast alle intakten Maschinen abgebaut und als Reparationsgut in alle Welt verschifft.

Im Sommer 1947 lagen die Konstruktionspläne für das erste BMW Nachkriegsmotorrad vor, und kurz vor Weihnachten 1948 wurde die erste R 24 unter der Belegschaft verlost.

Das erste Serienmodell fand auf einem durch Kriegs- und Nachkriegszeit unterversorgten Markt reissenden Absatz. Schon 1950 gingen zudem 18 Prozent der BMW Maschinen in den Export. Das Unternehmen konnte sich schnell erholen.

1951 wagte BMW den Einstieg in den Markt der Oberklassewagen. Der BMW 501 war eine Großraum-Limousine für höchste Ansprüche. Da das Werk Eisenach unter sowjetischer Verwaltung stand, war er auch das erste BMW Serienautomobil, das komplett in München gebaut wurde. Ab 1954 erschien das Schwestermodell 502 mit dem ersten V8-Leichtmetall-Motor der Welt. Durch den Krieg hatten es die Hersteller recht schwer am Leben zu bleiben.

Doch die Großraum-Limousine floppte. Nur die kleine Isetta brachte Gewinne. Ende 1959 taumelt BMW am Abgrund. 1961 schafft der 1500er den Einstieg in die Mittelklasse. BMW entwickelt sich zum Synonym für sportliche Limousinen aus Deutschland mit stets hrausragender Motorentechnik und Qualitätiv guter Verarbeitung. Die Leistungen und die Zuverlässigkeit seiner Motoren und später auch die sportlichen Erfolge seiner Motorräder und Automobile machten BMW bald zu einer weltweit bekannten Marke. BMW ist heute der einzige europäische Automobilhersteller, der auch Motorräder und Flugzeugtriebwerke produziert.