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Dido Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Dido geboren 25. Dezember 1971 in London ihr richtiger Name lautet Dido Florian Cloud de Bounevialle O’Malley Armstrong und sie ist eine sehr bekannte englische Popsängerin und Songwriterin mit französischer und irischer Abstammung.

Dido Armstrong ist eine englische Sängerin, die weltberühmt wird, nachdem Eminem den Refrain ihres Liedes „Thank You“ klaut und diesen in sein Lied „Stan“ einbaut, woraufhin sie in dem Video zu dem Lied auf dem Klo sitzt. Es ist eines der bekanntesten Lieder des Rappers, dreht sich um einen fanatischen Fan und ist ein Meilenstein in der Karriere des US-Rappers. Nicht nur für ihn. Auch Dido profitiert ungemein davon, sie wird schlagartig berühmt und kann die eigene Karriere, die bis zu diesem Zeitpunkt zwar bereits hoch gelobt wird, jedoch eher dahinplätschert, souverän weiterführen.

Eine schöne Anekdote, die wieder einmal die Praxis streng überwachter Rechte künstlerischen Eigentums fragwürdig erscheinen lässt. Noch schöner wird sie, da der Ausgangspunkt der musikalischen Laufbahn Didos angeblich auch mit einem kleinen Diebstahl beginnt. Mit sechs Jahren soll sie eine Blockflöte mitgehen lassen haben, ein Kavaliersdelikt, das die Eltern veranlasst, der jungen Dido eine musikalische Ausbildung angedeihen zu lassen.

Erst nachdem sie etwas völlig Fachfremdes zu studieren beginnt, beschließt sie, inzwischen ebenfalls das Gitarrenspiel beherrschend, alles auf die Musikkarte zu setzen. Ihr großer Bruder Roland „Rollo“ Armstrong, ein Musikproduzent, bereitet die ersten Meter des Weges. Die Geschichte Didos wird richtig merkwürdig, wenn man überlegt, dass ihr Weg von einflussreichen Leuten gekreuzt wird, bevor sie von einem amerikanischen Rapper bestohlen und dadurch weltberühmt wird … Rollo Armstrong ist Mitglied von Faithless, gemeinsam mit Maxi Jazz und Sister Bliss beginnt er ab 1995, Alben zu veröffentlichen. Die drei haben 1998 mit „God Is A DJ“ ihren größten Hit. Dido singt zu Beginn ein wenig mit und bastelt zeitgleich an Solomaterial.

Rollo zieht die ganze Sache ziemlich professionell auf. Er gründet sein eigenes Label, Cheeky Records, knüpft Geschäftsverbindungen und es gibt keinen Grund, Dido nicht mitlaufen zu lassen. Sie hat Bühnenerfahrung, auch als klassisch ausgebildete Geigerin, und hat sich in den Kopf gesetzt, Solokünstlerin zu werden. Ihre LP „Odds & Ends“ entsteht. Eine bessere Demoproduktion, Basismaterial für Alben und Ausgangsmaterial für das weitere Arbeiten. Das kanadische Label Nettwerk wird auf Dido aufmerksam, auch Arista und damit Clive Davis, der Chef, einer der wichtigsten Produzenten der Popmusik soll sich angetan gezeigt haben.

Das Album „No Angel“, das im Juni 1999 erscheint, hat die oben bereits erwähnte, etwas eigentümliche Erfolgsgeschichte. Zunächst läuft der Verkauf vergleichsweise schleppend, dann kommt es zu der schon erwähnten Zusammenarbeit mit Eminem und die Verkaufszahlen verbessern sich. Dido spielt die Freundin von „Stan“, dem Fan, in dem Video, bei den Grammy Awards übernimmt Elton John den Part von Dido.

Erst 2001 wird „No Angel“ zu einem richtigen Erfolg. In England ist es plötzlich ein Nummer-eins-Album. Es ist die Single „Here With Me“, die im Januar 2001 erscheint, die die Variabilität der Sängerin belegt und sie aus dem Schatten des US-Rappers löst. Dido spielt mit „No Angel“ in mehreren Dutzend Ländern Platin und damit mit einem Album ein, das ungemein rund und sentimental gelungen ist.

„Here With Me“, „Don´t Think Of Me“,„All You Want”, „Thank You”, „I´m No Angel”, „My Life” und „Take My Hand” passen ganz wundervoll zueinander, die Lieder werden in ihrer permanenten öffentlichen Präsenz irgendwann jedoch beinahe zur Belästigung. Dido hat eine sanfte, warme Stimme, die für eine Weile so massiv bei jeder Gelegegenheit eingespielt wird, dass es beinahe nicht mehr geht. 2002 verordnet Dido sich selbst ein wenig Ruhe, anschließend wird die Arbeit an dem nächsten Album aufgenommen.

Im September 2003 erscheint „Life For Rent“. Dido macht im Prinzip dasselbe noch einmal. Das Album ist genauso schön wie sein Vorgänger. „Do You Have A Little Time“ kann sinnbildlich für den Rest stehen, als Singles veröffentlicht werden jedoch „White Flag“ „Life For Rent“, „Don´t Leave Home“ und „Sand In My Shoes“.

Dido kann ihren Erfolg einfach wiederholen. Diesmal läuft es mit den Verkäufen lediglich direkt gut. 2004 gibt es erneut eine Welttournee, 2005 erscheint die DVD „Live! Dido – Live At Brixton Academy“, im Juli spielt sie für das Live 8-Projekt: zunächst in London, dann in Cornwall, anschließend mit Youssou N´Dour in Paris.

In der zweiten Jahreshälfte 2006 begann Dido mit der Produktion eines dritten Albums, das ursprünglich 2007 erscheinen sollte. Am 22. Dezember 2006 verstarb jedoch ihr Vater William Armstrong, so dass sich die Albumveröffentlichung verschob. Das Album “Safe Trip Home” erschien somit erst Mitte November 2008. Bei diesem Album, das in Deutschland auf Platz 3 der Albumcharts eingestiegen ist, hat Dido eng mit dem Produzenten Jon Brion zusammengearbeitet. Dieser ermutigte sie dazu, bei den Aufnahmen die Tonspuren für Schlagzeug und Klavier selbst einzuspielen.