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Mercedes Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Mercedes-Benz ist eine deutsche Automarke der Daimler AG. Die Marke entstand 1926 durch den Zusammenschluss der Daimler-Motoren-Gesellschaft von Gottlieb Daimler und der Benz & Cie von Carl Benz. Aber wie begann alles? Was waren die Anfänge und welche Wege nahm dieses Unternehmen, um zu einem führenden Global Player zu werden?

Alles beginnt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erster Käufer eines Daimlerprodukts, und damit eines Automobils mit dem späteren Namen Mercedes, war der in Nizza lebende und in Leipzig geborene Kaufmann Emil Jellinek. Der bekennende Automobil-Liebhaber erwarb 1897 seinen ersten Daimler-Wagen, engagierte sich im Rennsport, wurde schnell zu einem Grosshändler der Marke und beauftragte am 2. April 1900 die DMG-Geschäftsführung und den Chefkonstrukteur Wilhelm Maybach, ein besonders schnelles, leichtes und sicheres Auto zu konzipieren. Jellinek unterbreitete an jenem Tag einen zweiten Vorschlag: Der neue Wagen solle den Namen seiner damals zehnjährigen Tochter tragen: Mercédès.

Der Geschäftsmann orderte noch im selben Monat für 550.000 Goldmark 36 Fahrzeuge. Die Summe entspräche heute, in Beziehung zum Preisindex gesetzt, etwa 5,5 Millionen Mark, womit sich ein Stückpreis von knapp 153.000 Mark ergäbe. Mit seiner Order nahm er anno 1900 mehr als ein Drittel der Jahresproduktion ab. Für die Gesamtsumme bekäme Emil Jellinek heute 36 Mercedes-Benz S 500 oder über 100 Mercedes-Benz C 200 Kompressor – letztere machen etwa ein Zehntausendstel der aktuellen Jahresproduktion aus. Insgesamt hat das Unternehmen seit diesem Auftrag vor 100 Jahren 19 Millionen Mercedes-Benz Personenwagen produziert. 1900 waren solche Zahlen bei 96 ausgelieferten Automobilen pro Jahr pure Fiktion. Die Daimler-Motoren-Gesellschaft beschäftigte während der Jahrhundertwende 344 Mitarbeiter. Der Pkw-Markt entstand erst und eine Verkehrsinfrastruktur war nicht in Sicht. Mehr Fahrzeuge zu produzieren, wäre aufgrund der aufwändigen Handarbeit auch kaum möglich gewesen. Damals kamen statistisch 3,6 Angestellte auf ein gefertigtes Auto, heute sind es pro Wagen 0,1.

Neben dem Geschäftsmann Jellinek stehen aber am Anfang vor allem vier Namen für die Mercedes-Geschichte – der Gründer der Firma Benz&Co. Karl Benz, seine Frau Bertha Ringer, die ihn finanziell unterstützte, und die zwei Konstrukteure – Gottfried Daimler und Wilhelm Maybach, die die ersten Mercedes-Motoren entwickeln.

1902 hatte das Unternehmen die Produktionszahl seiner Fahrzeuge bereits verdoppelt. Im September desselben Jahres wurde das Warenzeichen “Mercedes” gesetzlich geschützt. 24 Jahre später kam es zur Fusion mit der Benz & Cie. Damit verschmolzen die Unternehmen der beiden Erfinder des Automobils, Gottlieb Daimler und Karl Benz, zur Daimler-Benz AG; aus Mercedes wurde Mercedes-Benz. Es folgte ein Feuerwerk der automobilen Meilensteine. Autos wie der unvergleichliche SSK, der wunderschöne 540 K, der legendäre 300 SL Flügeltürer oder die Anfang der Sechzigerjahre unerreicht sichere “Heckflosse” sind technische Zeugen einer Entwicklung, die zur Zeit mit den anerkannt sichersten und komfortabelsten Autos der Welt gekrönt wird: der aktuellen S-Klasse und dessen Coupé CL.

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Doch nicht nur die Personenwagen der heutigen Marke Mercedes-Benz schrieben Geschichte. Im gleichen Masse gilt dies für die Nutzfahrzeuge. Die DaimlerChrysler AG ist heute der weltweit grösste Hersteller in diesem Bereich. Neben Mercedes-Benz gehören die Marken Freightliner ( Nummer 1 der USA ), Sterling, Thomas Built Buses, Setra, Western Star, Orion, American LaFrance und im Aggregatebereich MTU und Detroit Diesel dazu. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres konnten die besonders erfolgreichen Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge weltweit eine Zuwachsrate von acht Prozent erzielen; bis Ende Oktober wurden bereits 313.000 Lkw, Busse und Transporter dieser Marke verkauft. Das Mercedes-Benz Lkw-Programm z. B. für Westeuropa besteht heute aus den vier Reihen Actros, Atego, Econic und dem Geräteträger Unimog. Zu den erfolgreichen Transportern mit dem Stern gehören in Europa Vito, V-Klasse, Sprinter und Vario. Führend ist die Marke auch im Bereich der Omnibusse. Das aktuelle Spektrum bilden die Mercedes-Baureihen Cito, Citaro, Integro, Travego, Tourismo und Medio. An der Spitze des DaimlerChrysler Geschäftsfeldes Nutzfahrzeuge steht seit dem 20. November 2000 Vorstandsmitglied Dr. Eckhard Cordes.

Auch die erfolgreiche Mercedes-Benz Nutzfahrzeuggeschichte begann mit zwei hauseigenen, bahnbrechenden Erfindungen: Am 18. März 1895 nahm der erste “Benz Patent-Motorwagen-Omnibus” im Siegerland zwischen Siegen Netphen Deuz seinen fahrplanmässigen Dienst auf. Ein Jahr später, am 1. Oktober 1896, komplettierte die Daimler-Motoren-Gesellschaft ( DMG ) das damalige weltweit verfügbare Nutzfahrzeugspektrum: Die DMG lieferte den von Wilhelm Maybach konstruierten ersten Lastwagen der Welt unter der Bezeichnung “Motor-Lastwagen, Bestellnummer 81″ nach London. Der erste Lkw mit dem Namen Mercedes-Benz erschien 1927 nach der Fusion beider Unternehmen: Es war der Mercedes-Benz L 5 – der weltweit erste von einem Sechszylinder-Dieselmotor angetriebene Lastwagen.

Die jüngste Geschichte des Konzerns ist vermutlich immer noch von der Chrysler-Fusion gekennzeichnet. Vor einem Jahr beendeten die Geschäftsführer der zwei Marken die Partnerschaft, die sich für beide Seiten als unvorteilhaft erwiesen hat. 2005 und 2006 hatte Mercedes mit Qualitätsproblemen zu kämpfen – viele bereits gediehene Projekte wurden gestoppt, um diese zu beheben. 2007 konnte bereits von einer Wende berichtet werden – die Verkaufszahlen verbesserten sich enorm und die Produktionsprobleme scheinen nun vorläufig vergessen zu sein. Die Geschäftsführung setzt zudem auf eine Erweiterung der Modellpalette: von Nutzfahrzeugen und Lkw über Vans und Pick-Ups bis hin zu Kompaktlimousinen – Mercedes bietet heute alles.

BMW Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Am 7. März 1916 wurden die Bayerischen Fluzgeugwerke ins Gesellschaftsregister eingetragen. Ein Jahr danach um 1917 wurden die Bayerischen Fluzgeugwerke umbenannt. Sie hiessen von nun an Bayerische Motoren Werke GmbH (BMW). Gründer sind Karl Rapp und Gustav Otto, dessen Vater den Viertaktmotor erfunden hat.

Das Geschäft lief gut, durch den ersten Weltkrieg bedingt wurden eine Menge Profite gemacht. Die Firma wuchs schnell und konnte eine grosse Werkshalle direkt beim Münchener Flughafen Oberwiesenfeld errichten. In dem Werk wurden bis 1918 Motoren für Militärflugzuge gebaut. Doch dieser steile Anstieg sollte nicht lange halten denn, nach dem Krieg, wurden aufgrund des Versailler-Vertrages die Produktion von Flugzeugmotoren in Deutschland verboten.

Um nicht Pleite zu gehen wichen die Bayerischen Motoren-Werke aus, auf Motoren für Lastwagen und Boote. In seinen ersten Werkshallen entwickelte und baute BMW ab 1923 auch Motorräder. Mit dem Automobilbau begann BMW 1928 mit dem legendären Dixie, Werbeslogan “Innen größer als außen”. Der stilbindende 328 markiert 1938 mit dem Mille-Miglia-Sieg ein Höhepunkt der Vorkriegsgeschichte unter dem Firmen-Logo mit dem stilisierten weiß-blauen Propeller.

Das erste BMW Motorrad, die R 32, wurde 1922 auf dem Reißbrett entwickelt, es sorgte 1923 bei der Premiere auf der Berliner Ausstellung für eine Sensation. Chefkonstrukteur Max Friz hatte den Boxermotor zur besseren Luftkühlung quer in einen Doppelrohrrahmen eingebaut und seine Kraft über eine Kardanwelle direkt aufs Rad übertragen. Ein Bauprinzip, das bis heute bei BMW Motorrädern gilt.

Ins Automobilgeschäft kam BMW erst ab 1928. BMW kaufte die Fahrzeugfabrik Eisenach, die als einziges erfolgreiches Modell den Austin Seven unter der Bezeichnung “Dixi 3/15 PS” in Lizenz produzierte.BMW entwickelte dieses Modell weiter und bot es ab 1929 mit verschiedenen Karosserien als BMW 3/15 PS DA-2 an. Der Kleinwagen erlangte trotz der Weltwirtschaftskrise eine große Popularität. Der Dixi war aber keine eigene BMW Entwicklung. Der erste in eigener Regie konstruierte BMW aus Eisenach war der 3/20 PS. Die Drei stand für die Steuerklasse und die 20 für die Leistung. Der 782-ccm-Motor basierte noch auf dem Vierzylinder des Austin Seven. Zwischen 1932 und 1934 wurden vom 3/20PS insgesamt 7.215 Stück gebaut.
1933 wurde die Mutter aller BMWs erschaffen. Der BMW 303. Er brachte den Slogan Der vollendetste deutsche Kleinwagen höchster Leistung mit sich. Er wurde von einem 1,2- Liter Sechszylindermotor angetrieben. Der Sechszylinder- Motor und der Kühlergrill in Form einer Doppelniere wurden Richtungsweisend für die Marke.

BMW begann 1933 im Motorsport mitzumischen. Und das nicht ohne Erfolg. Die BMW Werksfahrer Ernst Henne, Ludwig Kraus, Josef Mauermaier und Peppi Stelzer starteten 1933 zur 15. Internationalen Sechstagefahrt in Wales und holten als Sieger die Trophäe erstmals nach Deutschland. Auch 1934 und 1935 ging der Mannschaftspreis für diese Langstreckenfahrt an das BMW Werksteam.

Die Leichtbauweise erlaubte höhere Geschwindigkeiten. So fuhr der BMW 315/1 erstmals mit einer Aluminium-Karosserie und erreichte 120 km/h. Zusammen mit dem BMW Sportwagen 319/1 errang der 315/1 von 1931 bis 1936 zahlreiche Siege. Darüber hinaus holten drei BMW 315/1 1934 den Klassensieg bei der 2.000 km langen Deutschlandfahrt. Der BMW 328 feierte eine Premiere mit Paukenschlag: Auf dem Nürburgring steuerte Ernst Henne diesen schnellsten serienmäßigen Sportwagen der 2-Liter-Klasse auf Anhieb zum Sieg. Über 130 Rennen zwischen 1936 und 1940 entschied der 328 für sich, von dem nur 464 Exemplare gebaut wurden und dessen ästhetische Linienführung Sportwagenfreunde in aller Welt bis heute begeistert.

1944 wurde das Werk München durch alliierte Luftangriffe stark zerstört, während das Werk Allach nahezu verschont blieb. Mitte 1945 erhielt BMW die Genehmigung zur Reparatur von US-Armee-Fahrzeugen in Allach und durfte dafür Ersatzteile sowie Ackergeräte und Fahrräder herstellen. Auch Motorräder durften wieder gebaut werden. Dazu war BMW aber vorerst nicht in der Lage.

Im Oktober 1945 befahl die US-Militärregierung, die BMW Werke München und Allach zu demontieren. Damit verlor BMW in München bis 1949, in Allach sogar bis 1955, die Verfügungsgewalt über sein Vermögen. Besonders im Werk München-Milbertshofen wurden fast alle intakten Maschinen abgebaut und als Reparationsgut in alle Welt verschifft.

Im Sommer 1947 lagen die Konstruktionspläne für das erste BMW Nachkriegsmotorrad vor, und kurz vor Weihnachten 1948 wurde die erste R 24 unter der Belegschaft verlost.

Das erste Serienmodell fand auf einem durch Kriegs- und Nachkriegszeit unterversorgten Markt reissenden Absatz. Schon 1950 gingen zudem 18 Prozent der BMW Maschinen in den Export. Das Unternehmen konnte sich schnell erholen.

1951 wagte BMW den Einstieg in den Markt der Oberklassewagen. Der BMW 501 war eine Großraum-Limousine für höchste Ansprüche. Da das Werk Eisenach unter sowjetischer Verwaltung stand, war er auch das erste BMW Serienautomobil, das komplett in München gebaut wurde. Ab 1954 erschien das Schwestermodell 502 mit dem ersten V8-Leichtmetall-Motor der Welt. Durch den Krieg hatten es die Hersteller recht schwer am Leben zu bleiben.

Doch die Großraum-Limousine floppte. Nur die kleine Isetta brachte Gewinne. Ende 1959 taumelt BMW am Abgrund. 1961 schafft der 1500er den Einstieg in die Mittelklasse. BMW entwickelt sich zum Synonym für sportliche Limousinen aus Deutschland mit stets hrausragender Motorentechnik und Qualitätiv guter Verarbeitung. Die Leistungen und die Zuverlässigkeit seiner Motoren und später auch die sportlichen Erfolge seiner Motorräder und Automobile machten BMW bald zu einer weltweit bekannten Marke. BMW ist heute der einzige europäische Automobilhersteller, der auch Motorräder und Flugzeugtriebwerke produziert.

Audi Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Die Audi AG mit Sitz in Ingolstadt in Bayern ist ein deutscher Automobilhersteller, der dem Volkswagen-Konzern angehört.

Der Markenname ist ein Wortspiel zur Umgehung der Namensrechte des Kraftfahrzeugherstellers Horch. Firmengründer August Horch, der die A. Horch & Cie. nach Zerwürfnissen im Vorstand hatte verlassen müssen, suchte einen neuen Firmennamen und fand ihn im Vorschlag eines Schülers, der den Nachnamen ins Lateinische übersetzte. Das Wort audi ist der Imperativ Singular von audire (zu Deutsch hören, zuhören) und bedeutet „Hör zu!“ oder eben „Horch!“. Am 25. April 1910 wurde der Name „Audi“ in das Handelsregister von Zwickau eingetragen. Seit 1932 gehörte Audi zur Auto Union.

Seit vielen Jahren pflegt und präsentiert die Abteilung Audi Tradition zusammen mit den Traditionsgesellschaften Auto Union GmbH und NSU GmbH die umfangreiche und weit verzweigte Audi-Historie.

Was sich heute Audi nennt und stolz vier Ringe im Kühler trägt, hat eine lange Geschichte hinter sich und beginnt am 14. November 1899 in Köln-Ehrenfeld mit der Gründung eines Unternehmens durch August Horch. Der Sohn eines Schmiedes, der schon Automobilerfahrungen bei der Firma Benz gesammelt hat, stellt 1901 sein erstes eigenes Automobil vor. Streitigkeiten im Unternehmen und finanzielle Probleme sind der Grund für Horchs Ausstieg aus diesem Unternehmen im Jahre 1909. auch den Prozess um den Firmennamen verliert er, so dass er seine neue Automobilfirma, die er in Zwickau gründet, nach der lateinischen Übersetzung seines Namens benennt: Audi.

Als erstes erwähnenswertes Automobil Zwickauer Fertigung konstruiert Horch 1912 den Wanderer, der 1913 in die Serienproduktion ging. Im Jahr 1921 änderte Horch das Automobil, indem er als Erster bei einem Auto das Steuer und damit den Fahrer auf die linke Fahrzeugseite verlegt. Bis dahin waren alle Autos in Deutschland rechtsgelenkt, eine Tradition aus der Kutschenzeit.

Diese neu eingeführte Linkslenkung setzte sich aufgrund der deutlich verbesserten Übersicht für den Fahrer bei allen deutschen Autokonstrukteuren durch. Doch auch sonst zeigte sich Horch sehr erfinderisch. Der 1926 vorgestellte Horch 303 war das erste deutsche Automobil mit einem 8-Zylinder-Motor, der in Großserie ging. Eine bedeutende Entwicklung nahm das Unternehmen durch die Aktienmehrheit des Jörgen Skafte Rasmussen, der ab 1931 für den DKW Kleinwagen verantwortlich war. Über eine viertel Million dieses Zweitakters verließen die Zwickauer Werke bis 1942.

Die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer fusionierten am 29. Juni 1932 zur Auto Union, die ein Jahr später den neuen Audi, einen Fronttriebler mit Sechszylindermotor auf der Berliner Automobilausstellung vorstellte. Vor allem im Rennsport verschaffte sich die Auto Union schnell einen Namen. Mit den vier Marken zogen auch die 4 Ringe als Logo auf den Fahrzeugen ein. Da sich die Auto Union ab 1940 ausschließlich mit der Produktion von Rüstungsfahrzeugen beschäftigte, wurde nach dem Krieg das gesamte Werk enteignet und bereits 1945 demontiert. Die Firmierung Auto Union wurde gelöscht.

Wieder stand Horch ein Umzug bevor. Dieses Mal ging es mit Krediten der bayrischen Staatsregierung und Hilfen aus dem Marschallplan ins bayrische Ingolstadt, wo ab 1950 unter der Firmierung Auto Union GmbH das Modell DKW Meisterklasse F 89 P gebaut wurde. Eine von Karmann gebaute Cabrioversion ergänzte das Angebot. Aus der Meisterklasse entwickelte sich bis 1953 der 3=6, ein Dreizylinder Zweitakter. Andere Automobilhersteller wurden auf die Ingolstädter aufmerksam und 1958 schluckte auf Betreiben des Großindustriellen Friedrich Karl Flick die Daimler Benz AG das Unternehmen. Bis 1965 war damit jeder Audi eigentlich ein Mercedes. Ebenfalls Flick war es , der Ende 1964 einen erneuten Konzernwechsel anregte. 1966 wurde die Auto Union zu einer hundertprozentigen VW-Tochter.

Der Wechsel zu VW brachte eine grundlegende technische Veränderung. Der lange Jahre erfolgreiche Zweitaktmotor bei DKW wurde aufgegeben – fortan arbeitete ein noch unter Daimler-Benz Regie entwickelter Viertakter im DKW.

Diese Entwicklungen zeigen, wie irritierend die Marke Audi früher war und wie schwer es fiel, bei 4 Marken unter einem Dach und ständigem Wechsel in den Besitzverhältnissen zu agieren. Das dieses dennoch gelang – oder gerade deshalb, ist erstaunlich.

Die unterschiedlichen Marken ließen aber viel Spielraum für Individualität und mag ein Grund dafür sein, dass die Marke Audi auch heute noch für innovativen Automobilbau steht. Ein gutes Beispiel dafür ist der zur Auto Union gehörende NSU. Spätestens 1967 bewiesen die Neckarsulmer mit dem RO 80, dass sie nicht nur ein modernes Auto bauen konnten, sondern sowohl technisch als auch in der optischen Linienführung weit voraus waren. So weit, dass der Ro 80 keinen Volumenmarkt fand und floppte. Doch ein Jahr später sollte Audi mit dem Audi 100 der große Wurf und der Sprung in das Segment der gehobenen Mittelklasse gelingen. Der Audi 100 war das Ursprungsmodell für den Erfolg Audis im Mittelklassesegment.

1972 wurde mit dem Audi 80 der Volltreffer gelandet. Mehr als eine Million Audi 80 wurden von 1972 bis 1978 gebaut. Eine weitere Innovation bedeutete 1980 die Vorstellung des Audi Quattro. Die bis dahin nur bei Gelände- und Lastkraftwagen eingesetzte Allradtechnik bescherte den Ingolstädtern vor allem im Rallyesport einen hohen Imagegewinn. Dieses gewonnene Image nutzte Audi und stieß mit neuen Fahrzeugen in bisher nicht besetzte Bereiche vor. Die Spitze dieser Modellpolitik markierte 1988 der Audi V 8, der 1994 als Audi A 8 seine Fortsetzung fand und die Marke Audio als Premiumhersteller etablierte. Inzwischen besetzt Audi mit einer umfangreichen Produktpalette fast alle Automobilsegmente vom Kleinwagen bis zum Sportwagen.

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Audi steht heute für fortschrittlichen Automobilbau mit innovativen Ideen und hat sich neben Mercedes Benz als deutsche Nobelmarke etabliert. Die Fahrzeuge der Marke Audi werden außer in den beiden deutschen Werken Ingolstadt und Neckarsulm in Győr (Ungarn), Bratislava (Slowakei), Changchun (Volksrepublik China), Brüssel (Belgien) sowie Aurangabad (Indien) gefertigt.


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