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Michael Jackson Desktopbilder & Hintergrundbilder

März 22nd, 2012

Michael Jackson alias der King of Pop. Sein vollausgeschriebenr Name lautet Michael Joseph Jackson. Michael war gebohren am 29. August 1958 in Gary Indiana und ist gestorben am 25. Juni 2009 in Los Angeles Kalifornien. Jackson war einer der bekanntesten US-amerikanischen Sänger, Songwriter und Entertainer. Mit schätzungsweise um die 750 Millionen verkauften Tonträgern war er einer der kommerziell erfolgreichsten Musiker in der Geschichte der Popmusik darum auch der King of Pop.

Dido Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Dido geboren 25. Dezember 1971 in London ihr richtiger Name lautet Dido Florian Cloud de Bounevialle O’Malley Armstrong und sie ist eine sehr bekannte englische Popsängerin und Songwriterin mit französischer und irischer Abstammung.

Dido Armstrong ist eine englische Sängerin, die weltberühmt wird, nachdem Eminem den Refrain ihres Liedes „Thank You“ klaut und diesen in sein Lied „Stan“ einbaut, woraufhin sie in dem Video zu dem Lied auf dem Klo sitzt. Es ist eines der bekanntesten Lieder des Rappers, dreht sich um einen fanatischen Fan und ist ein Meilenstein in der Karriere des US-Rappers. Nicht nur für ihn. Auch Dido profitiert ungemein davon, sie wird schlagartig berühmt und kann die eigene Karriere, die bis zu diesem Zeitpunkt zwar bereits hoch gelobt wird, jedoch eher dahinplätschert, souverän weiterführen.

Eine schöne Anekdote, die wieder einmal die Praxis streng überwachter Rechte künstlerischen Eigentums fragwürdig erscheinen lässt. Noch schöner wird sie, da der Ausgangspunkt der musikalischen Laufbahn Didos angeblich auch mit einem kleinen Diebstahl beginnt. Mit sechs Jahren soll sie eine Blockflöte mitgehen lassen haben, ein Kavaliersdelikt, das die Eltern veranlasst, der jungen Dido eine musikalische Ausbildung angedeihen zu lassen.

Erst nachdem sie etwas völlig Fachfremdes zu studieren beginnt, beschließt sie, inzwischen ebenfalls das Gitarrenspiel beherrschend, alles auf die Musikkarte zu setzen. Ihr großer Bruder Roland „Rollo“ Armstrong, ein Musikproduzent, bereitet die ersten Meter des Weges. Die Geschichte Didos wird richtig merkwürdig, wenn man überlegt, dass ihr Weg von einflussreichen Leuten gekreuzt wird, bevor sie von einem amerikanischen Rapper bestohlen und dadurch weltberühmt wird … Rollo Armstrong ist Mitglied von Faithless, gemeinsam mit Maxi Jazz und Sister Bliss beginnt er ab 1995, Alben zu veröffentlichen. Die drei haben 1998 mit „God Is A DJ“ ihren größten Hit. Dido singt zu Beginn ein wenig mit und bastelt zeitgleich an Solomaterial.

Rollo zieht die ganze Sache ziemlich professionell auf. Er gründet sein eigenes Label, Cheeky Records, knüpft Geschäftsverbindungen und es gibt keinen Grund, Dido nicht mitlaufen zu lassen. Sie hat Bühnenerfahrung, auch als klassisch ausgebildete Geigerin, und hat sich in den Kopf gesetzt, Solokünstlerin zu werden. Ihre LP „Odds & Ends“ entsteht. Eine bessere Demoproduktion, Basismaterial für Alben und Ausgangsmaterial für das weitere Arbeiten. Das kanadische Label Nettwerk wird auf Dido aufmerksam, auch Arista und damit Clive Davis, der Chef, einer der wichtigsten Produzenten der Popmusik soll sich angetan gezeigt haben.

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Das Album „No Angel“, das im Juni 1999 erscheint, hat die oben bereits erwähnte, etwas eigentümliche Erfolgsgeschichte. Zunächst läuft der Verkauf vergleichsweise schleppend, dann kommt es zu der schon erwähnten Zusammenarbeit mit Eminem und die Verkaufszahlen verbessern sich. Dido spielt die Freundin von „Stan“, dem Fan, in dem Video, bei den Grammy Awards übernimmt Elton John den Part von Dido.

Erst 2001 wird „No Angel“ zu einem richtigen Erfolg. In England ist es plötzlich ein Nummer-eins-Album. Es ist die Single „Here With Me“, die im Januar 2001 erscheint, die die Variabilität der Sängerin belegt und sie aus dem Schatten des US-Rappers löst. Dido spielt mit „No Angel“ in mehreren Dutzend Ländern Platin und damit mit einem Album ein, das ungemein rund und sentimental gelungen ist.

„Here With Me“, „Don´t Think Of Me“,„All You Want”, „Thank You”, „I´m No Angel”, „My Life” und „Take My Hand” passen ganz wundervoll zueinander, die Lieder werden in ihrer permanenten öffentlichen Präsenz irgendwann jedoch beinahe zur Belästigung. Dido hat eine sanfte, warme Stimme, die für eine Weile so massiv bei jeder Gelegegenheit eingespielt wird, dass es beinahe nicht mehr geht. 2002 verordnet Dido sich selbst ein wenig Ruhe, anschließend wird die Arbeit an dem nächsten Album aufgenommen.

Im September 2003 erscheint „Life For Rent“. Dido macht im Prinzip dasselbe noch einmal. Das Album ist genauso schön wie sein Vorgänger. „Do You Have A Little Time“ kann sinnbildlich für den Rest stehen, als Singles veröffentlicht werden jedoch „White Flag“ „Life For Rent“, „Don´t Leave Home“ und „Sand In My Shoes“.

Dido kann ihren Erfolg einfach wiederholen. Diesmal läuft es mit den Verkäufen lediglich direkt gut. 2004 gibt es erneut eine Welttournee, 2005 erscheint die DVD „Live! Dido – Live At Brixton Academy“, im Juli spielt sie für das Live 8-Projekt: zunächst in London, dann in Cornwall, anschließend mit Youssou N´Dour in Paris.

In der zweiten Jahreshälfte 2006 begann Dido mit der Produktion eines dritten Albums, das ursprünglich 2007 erscheinen sollte. Am 22. Dezember 2006 verstarb jedoch ihr Vater William Armstrong, so dass sich die Albumveröffentlichung verschob. Das Album “Safe Trip Home” erschien somit erst Mitte November 2008. Bei diesem Album, das in Deutschland auf Platz 3 der Albumcharts eingestiegen ist, hat Dido eng mit dem Produzenten Jon Brion zusammengearbeitet. Dieser ermutigte sie dazu, bei den Aufnahmen die Tonspuren für Schlagzeug und Klavier selbst einzuspielen.

Bob Marley Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Bob Marley, eigentlich Robert Nesta Marley gebohren am 6. Februar 1945 in Nine Miles auf Jamaika und gestorben am 11. Mai 1981 in Miami-Florida. Er war ein jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Liederschreiber. Marley war Mitbegründer und ein bedeutender Vertreter des Reggae, den er ab Mitte der 1970er Jahre mit seiner Band The Wailers international bekannt machte.

Berühmte Lieder von Marley sind unter anderem Buffalo Soldier, Get Up, Stand Up, I Shot The Sheriff, No Woman No Cry, Could You Be Loved? und Stir It Up. Neben seinem musikalischen Werk verbreitete Marley die Botschaft der Rastafari-Bewegung. Für deren Anhänger und für viele Menschen in der Dritten Welt ist Marley eine wichtige Identifikations- und Symbolpersönlichkeit.

Bob Marley wurde am 6. Februar 1945 in St. Ann in der Nähe von Kingston in Jamaika geboren. Seine Familie war sehr arm. Seine Mutter war eine Schwarze die einen Weißen englischen Hauptmann heiratete. Bob wuchs bei seinem Großvater auf.

Bob war ein sehr ernstes Kind, das sich schon früh für Musik interessierte. Er zog als Jugendlicher zu seiner Tante in die Hauptstadt Kingston, in der fast 80% der jamaikanischen Bevölkerung leben. Lange blieben sie nicht in Ost-Kingston sondern zogen bald nach Trentchtown, einen anderen Stadtteil von Kingston, um. Dieser Stadtteil bestand hauptsächlich aus Sozialbauten, die alle nach einem großen Tornado aufgebaut worden waren und galt als sehr gefährlich, da hier viel Kriminalität vorherrschte. Bob wurde in einem Interview gefragt, wie er in dieser Umgebung überlebt habe und er antwortete: „Wenn man nicht mit der Polizei in Berührung kam war das kein Problem. Allerdings wenn man von einem Polizisten aufgeschnappt wurde und er fragte, woher man kam und man Trentchtown antwortete, war man sofort im Knast.“

Bobs Jugend in diesem Umfeld hat natürlich maßgeblichen Niederschlag in seinen Songs gefunden (Trentchtown Rock 1975).

Bob Marleys Biographie ist fast unweigerlich mit der Entstehungsgeschichte des Reggae verbunden. Die Jugendlichen damals trafen sich, machten Musik und sangen über ihre Probleme. Diese Musik wurde dann nach und nach von der US-amerikanischen Rock & Roll Musik beeinflußt, Bob Marley nannte in einem Interview Fats Domino als maßgeblichen Vorreiter.

Laut Bobs Definition entwickelte sich der Reggae nach und nach aus dem Calypso, dem Rock & Roll, einem „Off Blues“, dem Ska und dem Rocksteady. Das hervorzuhebende Merkmal des Reggae ist die Polyrhythmik, die vor allem durch die Offbeat betonte Gitarre und den gegenläufigen Bass ausgeführt wird.

Ende 1961 gründete Bob Marley mit Bunny Wailer und Peter Tosh die Gruppe The Wailers. 1962 brachten sie ihr erstes Album „Stay right out“ heraus und erlangten damit einem gewissen lokalen Bekanntheitsgrad.

1972 kam ein Film mit dem Titel „The harder they come“ heraus, der die wahre Geschichte eines jugendlichen Kriminellen aus Trentchtown erzählte und das Image der „Rude Boys“ unterstrich, die Wailers schrieben ein Lied über die Hauptperson mit Namen Let him go (1966).

1966 heirateten Bob & Rita Marley. Rita unterrichtete in einer Sonntagsschule und erkannte schon früh das Potential, das im neuen Sound der Wailers steckte. Kurz nach der Hochzeit ging Bob für 6 Monate in die USA, um in einer Fabrik zu arbeiten, da er dort mehr Geld für seine Familie verdienen konnte. Dadurch verpaßte er auch den ersten Besuch „Seiner Majestät“, dem König von Äthiopien, von wo die Schwarzen auf Jamaika ursprünglich kamen. Nach dem Besuch des Königs wurde die „Rasta“-Bewegung mit ihrer Musik dem Reggae und den Dreadlocks, dem Markenzeichen jedes Rastas, zu einer Religion (Rastaman Chant 1973).

Im Jahre 1972 kam ein Film mit dem Titel „The harder they come“ heraus, der die wahre Geschichte eines jugendlichen Kriminellen aus Trentchtown erzählte und das Image der „Rude Boys“ unterstrich, die Wailers schrieben ein Lied über die Hauptperson mit Namen Let him go (1966).

Im gleichen Jahr wurde ein Plattenproduzent auf die Wailers aufmerksam, sein Name war Chris Blackwell. Er wollte die Wailers unter Vertrag nehmen obwohl ihm viele Leute davon abrieten, da sie meinten, daß diese Band das Geld nehmen und damit verschwinden würde. Chris Blackwell hörte nicht auf die Leute, beschrieb das Arbeitsklima aber als kompliziert, da die Wailers nur nach ihren eigenen Regeln arbeiten wollten.

Für die erste Plattenproduktion bekamen sie 4000 Pfund, was selbst damals nicht sehr viel war und produzierten damit „Catch a fire“. Chris Blackwell war begeistert von der Musik, er erkannte auch, daß wirklich jeder Penny in die Produktion gesteckt worden war. Daraufhin faßte er den Plan, die Wailers genauso wie seine anderen Rockbands zu präsentieren, jedoch stellte sich das als kompliziert heraus da Bunny Wailer Jamaika nicht verlassen wollte und Peter Tosh sehr wankelmütig war. Das war der Punkt wo aus The Wailers langsam Bob Marley & The Wailers wurde. Es folgte dann doch eine erfolgreiche Europatournee.

Chris Blackwell kaufte Bob Marley ein großes Haus in einem Vorort von Kingston, daß von Bob in eine neue Rasta-Gemeinde umgewandelt wurde und heute ein Bob Marley–Museum enthält.

Bob erlangte immer mehr Popularität auch außerhalb von Jamaica, wo er längst schon als Volksheld galt. Diese Popularität wurde ihm dann aber auch zum Verhängnis, als die zwei führenden Parteien, die Jamaica Labour Party (JLP) und die People’s National Party, wieder einmal in den Wahlkampf gingen und Bob bei einer politischen Veranstaltung ein Konzert geben sollte. Bei diesem „Smile Jamaica“-Konzert versuchte man Bob Marley zu erschießen, er wurde in die Brust getroffen, überlebte jedoch schwerverletzt.

1978 veranstaltete Bob das weltweit gefeierte „One Love“-Konzert, bei dem er auf der Bühne die Führer der zwei Parteien symbolisch mit einem Handschlag zur Versöhnung brachte. Er wollte damit erreichen, daß die rivalisierenden Gangs der Anhänger der beiden Fraktionen ihre Streitigkeiten beilegten.

Trotz all dem Erfolg soll Bob Marley nie überheblich gewesen sein, da er sich noch immer gut an seine Kindheit am Land erinnern konnte. Er kaufte sich einen BMW (Was für ihn für Bob Marley & The Wailers stand) und wenn er damit nach Trentchtown fuhr, ließ er ihn immer unabgesperrt stehen um sein Vertrauen zu demonstrieren.

Hope Road 46 lautete die Adresse des Hauptsitzes von „Tuff Gong Records“, Bobs eigenen Plattenlabels. Er richtete dort Studios und Büros ein. Dieses Label veröffentlicht noch heute seine Best Of Alben.

Am 18. April 1980 war die „Geburt“ von Zimbabwe. Das Ereignis, dem 80.000 Menschen beiwohnten, wurde vom britischen Fernsehen übertragen und Bob Marley spielte, auf Einladung der neuen Regierung, unter dem Jubel der tausenden Menschen ein Konzert.

1978 hatte Bob sich beim Fußballspielen die Zehe verletzt und sich danach nicht weiter darum gekümmert, jedoch jetzt machte ihm die Verletzung zu schaffen und die Ärzte stellten Krebs im Frühstadium fest. Ab da verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand immer mehr und 1980 brach er bei einem Konzert im New Yorker Central Park auf der Bühne zusammen. Daraufhin macht er eine Therapie in Deutschland, bei der ihn Chris Blackwell einmal besuchte. Laut seinem Manager sah Bob wie ein achtzigjähriger Greis aus, so sehr hatte die Krankheit ihn ausgezehrt.

Den Liedtexten kommt in Bob Marleys Werk eine besondere Bedeutung zu. Obgleich Marley auch eine Reihe von anderen Stücken, beispielsweise Liebeslieder, verfasst hat, drehen sich die meisten seiner Lieder um spirituelle Inhalte, die ohne Kenntnisse der Rastafari-Religion kaum zu verstehen sind. Er begriff seine Musik als Medium, um die Botschaft des Rastafari in die Welt zu transportieren. Folglich wurde und wird er von vielen Anhängern dieser Religion als eine Art Prophet gesehen (siehe unten).

Oberflächlich betrachtet scheint Marleys Musik, in der oft von Begriffen wie Freiheitskampf oder Revolution die Rede ist, hervorragend in den westlichen Zeitgeist der 1970er Jahre (Flower Power, Neue Linke) zu passen, was auch ihren großen Erfolg beim westeuropäischen und nordamerikanischen Publikum erklärt. Insbesondere das Lied Get Up, Stand Up ist wegen seines Refrains noch heute ein Klassiker und Bob Marley gilt bei vielen als ein Held des Freiheitskampfes, dessen Konterfei neben einem Poster von Che Guevara so manches westliche Wohnzimmer schmückt.

Marleys scheinbar revolutionäre Lieder waren nie politisch oder sozialkritisch, sondern religiös-spirituell. Konkreten Bezug zu weltlicher Politik nehmen lediglich einzelne Lieder wie etwa Zimbabwe und auch diese sind immer im Kontext des rastafarischen Panafrikanismus zu sehen. Es ging Marley auch nicht um die Befreiung der Schwarzen in einem säkularen Sinne, wie ihn etwa Bürgerrechtler wie Martin Luther King meinten. Bob Marley erklärte stets, sich nicht für Politik zu interessieren und sie generell abzulehnen, da sie Teil des Babylon-Systems sei.

Ab Mitte der 1960er Jahre begann sich Bob Marley mehr und mehr mit der Religion der Rastafari zu identifizieren. Im Jahre 1967 konvertierte er vom Christentum zu dieser Glaubensrichtung. Die Rastafari berufen sich auf die Bibel, führen einen Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen und hoffen auf ihre Heimkehr nach Afrika. Sie tragen gedrehte, verfilzte Haare, die Dreadlocks, welche ihnen ein löwenähnliches Aussehen verleihen. Die Religion hatte mit ihren spirituellen und mystischen Elementen großen Einfluss auf Marleys Musik. Eine religiöse Rhetorik bestimmte oft seine Lieder und verlieh ihnen eine hypnotische Ausstrahlung. In Interviews zitierte er gerne aus dem Alten Testament.

Am 11. Mai 1981 ging, laut Erzählungen von Leuten aus Bobs Geburtsort, ein Donnergrollen am helllichten Tag über den Himmel und es waren Blitze zu sehen. Die Menschen wußten das Bob Marley gestorben war, obwohl die Nachricht noch nicht über die Radiosender hinausgegangen war, da die Redaktionen sie noch gar nicht erhalten hatten.

2Pac Desktopbilder & Hintergrundbilder

November 28th, 2010

Tupac Amaru Shakur gebohren am 16. Juni 1971 in Brooklyn, New York City und gestorben am 13. September 1996 in Las Vegas, Nevada. Sein eigentlicher Name war Lesane Parish Crooks, aber er war bekannt unter seinem Künstlernamen 2Pac und Makaveli und er war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Rap-Musiker.

2Pac verkaufte weltweit mehr als 75 Millionen Tonträger und veröffentlichte das erste Doppelalbum in der Geschichte des Hip-Hop. Auch nach seinem Tod sind seine Archivaufnahmen Verkaufserfolge. Derzeit ist das sechste postum veröffentlichte Album erhältlich.

Tupac Shakur wuchs als Sohn von Afeni Shakur in schwierigen Verhältnissen auf. Seinen leiblichen Vater William „Billy“ Garland, ein ehemaliger Black Panther, lernte er erst als erwachsener Mann kennen. Sein Stiefvater, Dr. Mutulu Shakur – Bruder der Bürgerrechtlerin Assata Shakur und Vater von Tupacs Halbschwester Sekyiwa – wurde nach einem Banküberfall zu 60 Jahren Haft verurteilt. Den Großteil seiner Jugend verbrachte Shakur mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in ständig wechselnden Unterkünften in New York. Seine Eltern waren Anhänger der Black-Panther-Bewegung, welcher der Rap-Musiker den Namen Tupac Amaru verdankt – eine Anspielung auf einen Freiheitskämpfer der Inka-Zeit.
1986 zog Afeni Shakur mit ihren Kindern nach Baltimore, Maryland in eine zum Großteil weiße, bürgerlich geprägte Nachbarschaft. Dort besuchte Shakur die Baltimore School for the Arts. Er belegte Kurse in Literatur und Ballett, las viel und spielte Theater. Gleichzeitig fing er an zu rappen. Obwohl er seiner sozialen Herkunft wegen ein Außenseiter war, bezeichnete er später bei vielen Gelegenheiten die Jahre in Baltimore als die glücklichsten seines Lebens; er sah sich gegenüber den anderen Jugendlichen in seiner Nachbarschaft als vom Schicksal privilegiert und erkannte die Bedeutung von Bildung. Im Jahre 1988 zog seine Mutter jedoch zwecks Arbeitssuche an die Westküste und ließ sich dort in Marin City, Kalifornien nieder. Damit entwurzelte sie den nach einer Vaterfigur suchenden Shakur ein weiteres Mal. Tupac selbst sah den Umzug und seinen damit verbundenen Schulabbruch rückblickend als den entscheidenden Punkt, „an dem ich auf die schiefe Bahn geriet“ („where I got off track“).

In den Ghettos von Oakland schaute er zu den erfolgreichen Zuhältern und Drogendealern seines Viertels auf und versuchte sich schließlich selbst im Drogenhandel. Gleichzeitig aber kam er mit Leuten aus dem Musikgeschäft zusammen, die ihm zu einem losen Engagement als Roadie, Tänzer und schließlich auch Rapper bei der Rapgruppe Digital Underground verhalfen. Mit einem Auftritt in dem Digital-Underground-Titel „Same Song“ machte er auf sich aufmerksam und erhielt seinen ersten Soloplattenvertrag bei der Firma Interscope Records. 1991 veröffentlichte Tupac Shakur sein erstes und zugleich politischstes Album 2Pacalypse Now. Zwei Jahre später folgte Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z. Neben der Musik trat Shakur in einer Reihe von Filmen auf, etwa in Poetic Justice an der Seite von Janet Jackson.

Zu dieser Zeit geriet er in eine Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen, die ihm zahlreiche Gerichtsverfahren einbrachten. Auf der anderen Seite war Shakur sozial engagiert – er richtete z. B. ein Sorgentelefon für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche ein. 1994 wurde er angeschossen, als er sich mit Christopher Wallace, besser bekannt als „The Notorious B.I.G.“, und Sean Combs alias „Puff Daddy“ in den Time Square’s Quad Recording Studios von New York traf, um einen neuen Titel einzuspielen. Er wurde von fünf Schüssen getroffen, einer davon traf ihn am Kopf. Er überlebte den Angriff und beschuldigte Combs und Wallace des Attentats, was der Beginn der so genannten East-Coast-Fehde wurde. Im Jahr 1995 wurde Shakur wegen sexueller Belästigung verurteilt. Während er im Gefängnis saß, erreichte sein Album Me Against the World Platz 1 der Billboard Charts. Von den ursprünglich vorgesehenen viereinhalb Jahren Haft verbüßte er jedoch nur elfeinhalb Monate, da er vom Chef des Labels Death Row Records, Suge Knight, für 1,4 Mio. US-Dollar Kaution ausgelöst wurde. Im Gefängnis schrieb Shakur, der sich in Anspielung auf den berühmten florentinischen Staatstheoretiker des 15. Jahrhunderts, Niccolò Machiavelli, Makaveli nannte, das Drehbuch Live 2 Tell, das vom Ausstieg eines Drogenkönigs erzählt.

Am 7. September 1996 wurde Tupac Shakur in Las Vegas erneut angeschossen, nachdem er sich mit Suge Knight und mehreren Freunden einen Boxkampf im MGM Grand Hotel angesehen hatte. An einer roten Ampel, Ecke East Flamingo Road/Koval Lane, fielen Schüsse auf den schwarzen BMW 750i, in dem sich der Rapper befand. Vier Projektile durchschlugen die Reifen, fünf die Beifahrertür und drei Projektile zerschlugen die Fensterscheiben. Shakur wurde durch mehrere Schüsse getroffen, unter anderem in die Brust. Der ebenfalls sich im Wagen befindende Suge Knight erlitt einen Streifschuss am Kopf. Am 13. September erlag Shakur im Krankenhaus den Schussverletzungen.

Bis heute ist der Mord ungeklärt. Orlando Anderson, der als Hauptverdächtiger galt, wurde am 29. Mai 1998 in Los Angeles erschossen. Er war kurz vor der Tat von einer Gruppe um Shakur zusammengeschlagen worden, weil er ein Mitglied des Labels Death Row Records ausgeraubt haben soll. Dies wurde als Motiv vermutet. Die Körperverletzung war von Überwachungskameras aufgezeichnet worden und führte später zu empfindlichen Strafen für Mitglieder der Gruppe. Die Täterschaft Andersons und die Frage, ob tatsächlich Rache sein Motiv für die tödlichen Schüsse gewesen sein könnte, bleibt offen.
Auch nach seinem Tod erscheinen weiterhin Werke, die bisher unveröffentlichtes Material enthalten. Ein jüngeres Beispiel ist Ghetto Gospel, das 2005 veröffentlicht wurde. Das Lied, dessen Refrain von Elton John gesungen wird, schaffte es in Großbritannien und Australien an die Spitze der Singlecharts.
Die Texte von Shakurs Titeln, etwa auch gemeinsam mit den Musikern Snoop Dogg, Dr. Dre und der Gruppe Outlawz veröffentlicht, drehen sich um Ghetto-Erfahrungen und Rassendiskriminierung. Dabei bedient er sich einer expliziten, teils gewaltverherrlichenden Sprache. Jugendliche Polizistenmörder gaben an, von seinem Lied Souljah’s Story zu ihrer Gewalttat inspiriert worden zu sein. Politisch konkreter wird 2Pac etwa in dem Lied „Black Power“, das den American Dream verwirft und kritisiert und sich mit offen antikapitalistischer Rhetorik im Stil der Black-Panther-Linken mischt. Der teilweise gewaltfördernden Sprache stehen aber auch Stücke mit gefühlvollen Texten gegenüber, etwa „Keep Ya Head Up“ oder „Dear Mama“. Ersteres Lied richtet sich gegen Frauendiskriminierung allgemein, das zweite ist eine ausgiebige Danksagung und Shakurs Mutter gewidmet.

Tupac ermutigte in seiner kurzen Karriere viele Schwarze, welche auf der Strasse leben, dass man mit etwas Talent, Geduld und Ausdauer es wirklich schaffen kann. Neben den fertigen Songs für die Makaveli-CD hinterlässt er viele weitere unveröffentlichte Lieder, Gedichte und Demo-Tapes. Viele Aufnahmen die nach seinem Tod veröffentlicht wurden entwickelten sich zu absoluten Meilensteinen innerhalb der Rapmusik.


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